Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: 22. Juli 2026
§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über Coaching-Leistungen, die zwischen Adrolveno (nachfolgend "Anbieter") und natürlichen oder juristischen Personen (nachfolgend "Auftraggeber") geschlossen werden. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu. Diese AGB gelten auch für alle zukünftigen Geschäfte mit dem Auftraggeber, soweit es sich um Rechtsgeschäfte verwandter Art handelt.
§ 2 Vertragsschluss
Die Darstellung der Coaching-Leistungen auf dieser Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots (invitatio ad offerendum). Ein Vertrag kommt erst durch die schriftliche Auftragsbestätigung des Anbieters zustande. Anfragen und Kontaktaufnahmen über das Kontaktformular oder per E-Mail stellen noch keinen Vertragsschluss dar. Mündliche Vereinbarungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der schriftlichen Bestätigung durch den Anbieter.
§ 3 Leistungsgegenstand
Der Anbieter erbringt Karrierecoaching-Leistungen für Fachkräfte im Übergang in Führungsrollen. Die konkrete Ausgestaltung der Leistungen wird individuell zwischen den Parteien vereinbart. Coaching ist eine methodische Beratungsform, die auf die eigenverantwortliche Entwicklung des Auftraggebers abzielt. Der Anbieter schuldet keine bestimmten Ergebnisse oder Erfolge, sondern die gewissenhafte Durchführung der vereinbarten Coaching-Sitzungen. Die Leistungen können in Präsenz oder per Videokonferenz erbracht werden, sofern dies zwischen den Parteien vereinbart wurde.
§ 4 Vergütung und Zahlungsbedingungen
Die Vergütung für Coaching-Leistungen wird individuell vereinbart und im Coaching-Vertrag festgehalten. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zahlbar. Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz gemäß § 288 Abs. 2 BGB zu berechnen. Alle Preise verstehen sich, sofern nicht anders angegeben, zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Der Anbieter behält sich vor, für Reisekosten und sonstige Auslagen gesondert zu berechnen, soweit dies vorab vereinbart wurde.
§ 5 Terminvereinbarung und Absage
Termine für Coaching-Sitzungen werden einvernehmlich vereinbart. Muss ein vereinbarter Termin abgesagt werden, ist dies spätestens 48 Stunden vor dem geplanten Termin mitzuteilen. Bei kurzfristigerer Absage oder Nichterscheinen ohne Absage behält sich der Anbieter vor, die ausgefallene Sitzung in Rechnung zu stellen. Terminverschiebungen sind nach Möglichkeit zu berücksichtigen, begründen jedoch keinen Rechtsanspruch. Sitzungen, die aufgrund höherer Gewalt nicht stattfinden können, werden nachgeholt oder erstattet.
§ 6 Vertraulichkeit
Der Anbieter verpflichtet sich zur strikten Vertraulichkeit über alle im Rahmen des Coachings bekannt gewordenen Informationen des Auftraggebers. Diese Vertraulichkeitsverpflichtung gilt auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses. Ausnahmen gelten nur, soweit der Anbieter gesetzlich zur Offenbarung verpflichtet ist. Der Auftraggeber stimmt zu, dass der Anbieter im Rahmen von Supervision oder kollegialer Beratung anonymisierte Fallbeschreibungen verwenden darf, sofern eine Identifizierung des Auftraggebers ausgeschlossen ist.
§ 7 Haftungsbeschränkung
Der Anbieter haftet für Schäden nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Die Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn und sonstige Folgeschäden ist ausgeschlossen, soweit nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt. Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Schäden nach dem Produkthaftungsgesetz.
§ 8 Widerrufsrecht für Verbraucher
Verbrauchern steht gemäß §§ 312 ff. BGB ein Widerrufsrecht zu. Das Widerrufsrecht erlischt bei vollständig erbrachten Dienstleistungen, wenn der Anbieter mit der Ausführung der Dienstleistung erst begonnen hat, nachdem der Verbraucher dazu seine ausdrückliche Zustimmung gegeben und gleichzeitig seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch den Anbieter verliert. Näheres entnehmen Sie der gesonderten Widerrufsbelehrung, die bei Vertragsschluss ausgehändigt wird.
§ 9 Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Ist der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis Bonn. Der Anbieter ist berechtigt, den Auftraggeber auch an seinem allgemeinen Gerichtsstand zu verklagen.
§ 10 Salvatorische Klausel und Änderungen
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung tritt eine Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung möglichst nahekommt. Der Anbieter behält sich vor, diese AGB jederzeit zu ändern. Die geänderten AGB werden dem Auftraggeber rechtzeitig vor Inkrafttreten mitgeteilt. Widerspricht der Auftraggeber der Geltung der neuen AGB nicht innerhalb von vier Wochen nach Bekanntgabe, gelten die geänderten AGB als angenommen.